Sommerhosen

Das Wetter soll toll werden und ein Blick in den Schrank der Zwerge verheißt nichts Gutes: viel zu wenig kurze Sachen. Und da wir über Christi Himmelfahrt noch mal wegfahren musste ich noch schnell zwei kurze Hosen nähen.

Da fiel mir die Sommerhose von Klimperklein ein. Ein Freebook, das ich letztes Jahr schon rauf und runter genäht habe. Zum einen weil die Hose ratzfatz fertig ist und zum anderen weil sie so gut sitzt. Also ran an die Maschine dachte ich mir.
Aber dann kommt immer die zweite große Frage: welchen Stoff nehme ich?! Welches Bündchen habe ich noch da? Reicht das?
Die beiden Hosen die heute entstanden sind, sind tatsächlich noch Reststücke gewesen, die jetzt bis auf den letzten Zipfel vernäht wurden. Super Sache, oder?

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Die grün-lila Hose für das Tochterkind habe ich zuerst genäht und die sah dann gegenüber den zuckersüßen Füchsen etwas blass aus. Zum Glück hab ich noch einen Aufbügelflicken mit einem niedlichen Vögelchen gefunden. Zack, beide Kinder glücklich, die Hosen gleich eingweiht und die Mama zufrieden – der Papa auch, weil die Urlaubskasse geschont wurde 🙂

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Das Freebook bekommt ihr hier

 

Jump, jump Jumper

Neuigkeiten von der Nähmaschine warten auf euch! Und von uns gibts natürlich auch noch ein kleines Update.

Morgen startet die 19. Woche, das Bäuchlein rundet sich und ich bin doch glatt gefragt worden, ob es denn bald soweit sei 😀 Bei den Bauchzwergen ist aber alles in Ordnung – sie wiegen 192g und 186g und sind super entwickelt. Ganz klar erkennbar war diese Woche, dass eines der Babies ein Junge wird (yay – sagt der Papa) und das andere bleibt vermutlich ein Mädchen (yay – sage ich 😉 ) Das war tatsächlich unsere Wunschkombination, um das Gleichgewicht der Geschlechter aufrecht erhalten zu können. Jetzt geht natürlich die Namenssuche los…der Zwergenpapa und ich haben tatsächlich schon Favoriten, aber gaaaanz sicher sind wir uns noch nicht. Habt ihr Vorschläge?
Die großen Zwerge waren diese Woche arg gebeutelt mit einer obstruktiven Bronchitis. Beide hatte jeweils drei Tage richtig hohes Fieber (natürlich nicht parallel) und die Laune war dementsprechend die meiste Zeit der Woche mies. Einziger Trost waren große Mengen von Erdbeeren, die konnten die Stimmung tatsächlich heben. Und der neue Jumper der beiden.

Ich durfte nämlich wieder Probenähen, diesmal bei Karlotta Klamotta, die einen tollen Schnitt auf den Markt wirft: Den POUNI. Pouni ist ein Einteiler mit einem breiten Bauchbündchen und ohne Arme. Damit ist er super geeignet, um im Frühjahr mit einem Longsleeve getragen zu werden und im Sommer dann ohne. Der Schnitt kommt natürlich noch mit ein paar Feinheiten daher: Er kann als Langversion oder Shortsversion genäht werden, woran ich mich beides versucht habe.

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Praktisch ist, dass das Halsbündchen so flexibel ist, dass die Zwerge einfach von oben einsteigen können. Zumindest wenn man den Pouni aus dehnbaren Stoffen näht. Alternativ kann ist aber auch beschrieben, wie man einen Reißverschluss oder eine Knopfleiste einarbeitet.

Der Pouni macht jeden Spaß mit 😉 Er kann übrigens auch als Zweiteiler genäht werden, also Hose und Shirt einzeln.
Der Schnitt ist für die Größen 80 – 110.

Zwischendurch haben Gummibärchen die Laune gerettet 🙂

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Und zum Schluss lasse ich einfach Bilder sprechen:

Den unheimlichen tollen Schnitt bekommt ihr hier: http://bit.ly/2r6Nwwt

Karlotta Klamotta war übrigens die Designerin der Woche bei Makerist. Das hat sie sich absolut verdient!

Zuckertest und 17. Woche

SchokoladeHallo ihr Lieben,

ich weiß, ich hab schon wieder länger nichts von mir hören lassen, aber eine fiese Mandelentzündung hat mir die letzten Wochen echt madig gemacht. Zum Glück scheint Penicillin in der Schwangerschaft echt kein Problem zu sein.

Auch der große Zuckertest musste deswegen verschoben werden, aber letzte Woche war es dann soweit. Urgs – die haben die Glukose (also das zuckersüße Zeug, das man nüchtern trinken muss) gewechselt. Sonst hatte ich immer einen Saft, der einigermaßen an Traubensaft erinnert hat. Jetzt war die Plörre nur noch süß – und dickflüssig – und widerlich – und urgs… Aaaaaber, immerhin, die Werte sind alle in Ordnung. Ich hatte ja in der letzten Schwangerschaft einen Diabetes, den ich aber glücklicherweise ohne Spritzen in den Griff bekommen habe. Ich musste nur die Weißmehlprodukte durch Vollkorn ersetzen und zaaack, blieb mein Blutzucker im Rahmen.  Offensichtlich hat meine Frauenärztin aber nicht allzu großes Vertrauen in meinen Blutzucker, denn Mitte der 20er Schwangerschaftswochen muss ich den Test wiederholen….Buhuuuuuuuuu. Einziger Trost: Sie bestellen mir dann den Saft 🙂

Ansonsten ist mit den Minizwergen alles bestens. Sie sind sehr aktiv, kuscheln Kopf an Kopf, sollen so groß sein wie eine Avocado und wiegen ca. 150g. Schon drei Tafeln Schokolade in meinem Bauch 😉 Ich finde ja in Schokitafeln rechnen sehr plastisch. In den letzen Tagen komme ich allerdings nicht umhin mich zu fragen, wohin mein Bauch noch wachsen will. Ich bin jetzt schon bei einem Umfang von 131cm und sehe aus wie eine Einlingsmama in der 27. SSW. In der letzen Schwangerschaft hatte ich 135cm – gegen Ende und das war bei mir in der 36. Woche.

Den großen Zwergen geht es auch prima, sie lieben ihren Kindergarten und helfen aktuell dem Zwergenpapa immer draußen im Garten. Was unser Sohn für eine Freude daran hat Schutt in Eimer zu schaufeln und gehacktes Holz aufzuheben ist wirklich enorm. Mit hochrotem Kopf und ohne Pause will er eigentlich den ganzen Tag nur arbeiten – ich frage mich wirklich von wem er das hat 😉

Hehe, und vor kurzem haben wir die großen Zwerge gefragt – die langsam mitbekommen, dass Mamas Bauch nicht (nur) von der Schokolade größer wird – wie die Babys im Bauch denn heißen sollen. Ihre Antwort: „Lila und Grün“ – na dann…

Zwei mal Zwei und die Himmelblaue Anna

Hallo weite Welt,

es gibt Neuigkeiten bei uns Zwergen 🙂 Vielleicht hat es der eine oder andere ja auch schon mitbekommen?!

Der Zwergenpapa und ich haben noch einen Versuch gewagt und sind wieder schwanger. Ich bin seit heute in der 15 Woche – die schwierige Zeit (und diesmal war sie wirklich schwierig) ist also bereits vorbei. Schon in der 6 Woche haben wir erfahren, dass auch dieses Mal wieder zwei Zwerge ihren Weg zu uns gefunden haben. Zuerst ein kleiner Schock – wie sollen wir das nur alles schaffen?! – aber dann die große Freude und die große Liebe. Einmal Zwillinge ist schon ein Glück und Wunder und wir sind sooooo unendlich dankbar, dass wir das sogar zweimal erleben dürfen. Vier kleine glucksende, kichernde Kinder….das wird toll!

Ich habe mir fest vorgenommen, euch in der kommenden Zeit noch ein wenig mehr auf dem Laufenden zu halten. Normalerweise komme ich doch nicht so regelmäßig zum Schreiben, aber das will ich jetzt ändern und ich finde ich habe einen guten Anlass. 🙂 Ich hab schon so viele Beiträge im Kopf, die ich nie eingetippt habe. Zumindest kann ich euch an meinen Erfahrungen teilhaben lassen. Morgen ist wieder Ultraschalltermin und der große Zuckertest steht an. Bin gespannt, ob der in dieser Schwangerschaft besser als in der ersten ausfällt.

Über eine Sache möchte ich aber heute noch erzählen und die ist mir ganz wichtig: Umstandsmode! In den Läden zahlt man entweder viel Geld dafür oder man trägt, was jede Schwangere an Farben, Mustern und Ausschnitten trägt. Schon okay, aber nicht so spannend. Wie toll, dass ich eine Nähmaschine besitze und mir selbst meine Umstandsmode nähen kann! Doch wenn man sich auf die Suche nach schicken, aktuellen Schnittmustern macht, wird die Luft schnell dünn. Zum Glück gibt es einige feine Schnittmuster, die sich wirklich herrlich kombinieren lassen und auf die eigene Figur und Vorlieben anpassen lassen. Einige mag ich euch demnächst vorstellen, aber heute zeige ich euch das Neueste auf dem Markt für Schwangere: die große Anna von „Himmelblau“. Natascha von Himmelblau ist da wirklich ein vielseitiger Schnitt gelungen, der für jede etwas bietet.

Die große Anna gibt es zwar schon etwas länger, aber seit letzter Woche auch mit der Erweiterung: jetzt könnt ihr die Anna auch mit Bubikragen, Kapuze oder normalen Ärmeln (in 4 Längen) nähen. Und das Beste: seit gestern gibt es dazu auch ein Tutorial, dass die schwangere Murmel besonders schön verpacken lässt. Viele Mädels mit den unterschiedlichsten Kugelbäuchen haben den Schnitt getestet und da sind wirklich sagenhafte Ergebnisse bei rumgekommen. Schaut sie euch am besten selbst mal an.

Ich selbst trage meine Annas übrigens ständig, weil sie so herrlich bequem sitzen. 🙂

 

Den Schnitt bekommt ihr hier:

https://de.dawanda.com/product/114524819-erweiterung-grosse-anna-groesse-30-50

oder hier: https://www.makerist.de/patterns/erweiterung-grosse-anna-groesse-30-50

Und hier seht ihr nun meine Zwillingsmurmel 🙂

Hier kommt der Wind und Wetter Parka!

Hallo ihr Lieben,

 

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das Wetter wird kälter, der Regen häufiger, die Zwerge tauschen Hüte gegen Mütze: der Herbst ist im Anmarsch. Nach einem recht verkorksten Beginn hatte sich der Sommer ja doch noch mal von seiner freundlichen Seite gezeigt, aber jetzt freue ich mich auf Tee, Hot Toddie, Kürbissuppe, Blätterhaufen, brennendes Kaminfeuer, Strickjacken zum Reinkuscheln und Wind in den Haaren. Wir sind ja oft draußen unterwegs ohne Kinderwagen und lieben das gemeinsame Kuscheln beim Tandemtragen – obwohl die Zwerge jetzt auch immer mehr auf eigenen Beinen die Welt erkunden. Letztes Jahr haben wir uns dafür einen Fleecepulli mit zwei Einsätzen von Angelwings gegönnt, der hält super warm und sieht auch ohne Einsätze an Mama schick aus. Doch als ich den Probeaufruf der Svenja von Lotte&Ludwig gesehen habe, wusste ich, dass hier auch die Gelegenheit war, etwas Regenfestes selbst zu nähen.

Dieses Probenähen war unglaublich: Zum einen war das Team echt toll und auch zu später Stunde fand sich immer jemand, der mit Rat und Tat zur Seite stand. Und dann dieser Schnitt….ich gebe zu, dass ich wirklich Respekt hatte, Lotte&Ludwig Schnitte sind eben was Besonderes, so dass auch erfahrene Näher(innen) gefordert werden. Doch die Anleitung von Svenja führt einen Stück für Stück durch das Projekt und am Ende hab ich ein Kleidungsstück in den Händen gehalten, auf das ich wirklich stolz bin.

Ich habe mich bei meinem Parka außen für blauschwarzen Softshell von AfS entschieden. Der Stoff riecht anfangs etwas merkwürdig, lässt sich aber super verarbeiten. Die liebe Katrin von Tillefant hat mir noch den tollen Tipp gegeben eine Microtex Nadel zu verwenden, die ging wirklich wie Butter durch den Softshell. Innen habe ich mich für einen rot-weiß gestreiften Baumwollstoff entschieden und die Ärmel sind aus rotem Futtertaft (damit die Ärmel beim Hineinschlüpfen nicht hängenbleiben). Ich habe übrigens nur die Ärmel mit Vlies gefüttert, weil mir mit zwei Heizöfen Kindern eh immer warm genug ist.

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Ich habe mich bewusst gegen das Absteppen der Nähte entschieden, da der Stoff Wasser zwar abhält, aber durch die Nähte kann immer noch Regen eindringen.

Ganz neu bei dem Schnitt ist die Erweiterung eines Schnitts für einen Trageeinsatz – den Schwangerschaftseinsatz brauche ich noch nicht. Klar, dass als bekennende Tragemama zwei Einsätze her müssen, bei mir sind der vordere und der hintere Einsatz durch farblich unterschiedliche Reißverschlüsse gekennzeichnet. Alle Einlingseltern können aber auch durch Druckknöpfe den Einsatz so gestalten, dass man vorne und hinten den gleichen Einsatz benutzen kann.

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Hier seht ihr den roten 2-Wege Reißverschluss für vorne und den blauen für hinten. Und ich lieeeeeeebe diese süßen Kordelenden-Sternchen.

Als Trageberaterin fallen mir dann auch nette Gimicks ins Auge, die andere Schnitte/Jacken nicht bieten: ein Windfang, damit auch Mamas Hals warm bleibt und besonders toll finde ich die Kängurutasche vorne am Trageeinsatz, die es ermöglicht den Rücken des Kindes zu streicheln und trotzdem warme Hände zu haben 🙂 Ich selbst habe in dem vorderen Einsatz noch einen Tunnelzug mit Kordel eingezogen, um noch etwas mehr Kontur zu schaffen. Mit jeweils vorne und hinten einem Kind wird es dann doch schnell etwas „sackig“ – und ich denke, das werde ich bei dem hinteren Einsatz noch nachholen.

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Dann für euch noch mal die Links, um den Schnitt zu bekommen:

Der Wind und Wetter Parka und der dazugehörige Trage- und Schwangerschaftseinsatz

Und hier noch die Bilderflut 😀

 

Viel Spaß beim Kuscheln mit euren Liebsten wünscht euch,

Maria

Unser neues Familienbett

Als der Zwergenpapa und ich vor ca drei Jahren in unser Haus gezogen sind, haben wir uns ein wunderschönes Massivholzbett anfertigen lassen. 180cm breit – dachten wir – wäre mehr als ausreichend, selbst wenn mal ein Kind bei uns schläft, weil es krank ist – oder so. 🙂

Dann kamen die Zwillinge und damit nicht nur ein Kind in unserem Bett sondern gleich zwei. Außerdem nicht nur, wenn einer der beiden krank ist, sondern eigentlich jede Nacht, tatsächlich haben beide bisher nur ca fünf Nächte komplett in ihren Betten verbracht. Und zu viert auf 180cm ist es einfach nicht mehr ganz so bequem, daher musste eine Lösung her. Der Zwergenpapa war nicht sooooo begeistert, sein schönes Bettgestell aufgeben zu müssen, ich konnte ihn dann aber von der Praktikabilität überzeugen. Wichtig war ausserdem, dass es (fast) nichts kosten durfte.

Da zeigen sich aber mal wieder die Handwerkergene des Papas und die kreative Ader der Mama und vom Endergebnis sind wir alle begeistert!!!

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Hier jetzt eine kleine Fotoreportage:

Erstmal der Abbau des alten Betts:

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Die Unterkonstruktion besteht aus alten Paletten, die wir noch zum Teil zurecht gesägt haben, damit uns die Größe passt. Darauf wurden dann die Lattenroste befestigt. Ganz rechts und links mit 90cm und in der Mitte 140cm. Der mittlere Rost wurde noch durch Dachlatten in der Höhe angepasst.

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Alle haben jetzt die gleiche Höhe und wir eine Liegefläche von 320cm. 😀

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Der Abend kam viel früher als erwartet, daher die erste Nacht im noch nicht fertigen Bett 🙂 Rundherum noch schön alles abpolstern…

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Am nächsten Morgen folgten dann hochgestellte Paletten als Kopfkante und Nachttisch. Vorne das (schmutzige) Brett ist eine Spanplatte, die wir sehr günstig über die Kleinanzeigen bekommen haben. Dahinter verschwinden die unschönen Paletten.

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Verschwunden! 😉  Der Stoff ist eine alte Gardine, die wir einfach festgetackert haben.

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Die gleiche Gardine in weiß verziert nun das Kopfteil

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Ich habe irgendwann mal bei einer Geschäftsauflösung günstig LED Schläuche bekommen. Die hat der Papa noch hinten eingebaut und sie illuminieren nun das Schlafzimmer.

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Interessante Farbgebung durch lila Vorhänge 🙂

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Nudeln mit Gurke (klingt uäh, ist aber mhhhhm)

Das ist ein Gericht, das eigentlich aus der Not heraus entstanden ist. Wir fanden und finden die Kombination aber wirklich gelungen und essen es heute noch, vor allem nach dem Turnen, wenn ganz ganz schnell ein Essen, das nicht viel Vorbereitung benötigt auf den Tisch muss.

Für Kinder ist außerdem praktisch, dass die „kühleren“ Zutaten, die Nudeln schon so herunterkühlen, dass Mama oder Papa nur noch ganz kurz pusten müssen.

 

Zutaten für zwei große und zwei kleine Esser:

300g Nudeln

eine Salatgurke

Zwei bis drei Esslöffel (Kräuter-) Frischkäse

ca 100g Gouda (wir mögen den mittelalten gerne)

evtl. eine Schinken (pro Person eine Scheibe)

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Während das Salzwasser und dann die Nudeln kochen, wird die Gurke geschält und mit Hilfe der Käsereibe geraspelt. Anschließend den Käse reiben.

Der Schinken wird in kleine Würfel geschnitten.

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Die Nudeln abgießen und mit dem Frischkäse vermischen.

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Anschließend die Gurke und den Schinken untermengen. Zum Schluss den Gouda zu den Nudeln geben.

 

Fertig – lasst es euch schmecken! 🙂

 

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Himmlischer Rückenwind

Hallo ihr Lieben,

es war lange ruhig hier, das lag unter anderem an einem fiesen Killervirus, der uns alle nacheinander fest in der Hand hatte und zum anderen daran, dass ich gerade echt in Planung mit der Trageberatung stecke. Irgendwie blieb da nicht so viel Zeit zum Nähen und noch weniger zum bloggen.

Jetzt gibts aber nedlich wieder was Neues!!! Ich habe schon ganz ganz lange vor den Zwergen einen Pullunder zu nähen (Nein, nicht alte staubige Variante), einen ganz feschen. Nur fehlte mir immer das passende Schnittmuster. Ich hatte schon überlegt von einem Pulloverschnitt einfach die Ärmel wegzulassen, aber da hatte ich Angst es sieht einfach aus wie ein Pulli ohne Ärmel „grin“-Emoticon
Wir haben nämlich so viele dünne Langarmshirts, die jetzt noch zu kalt sind. Mit dem Pullunder drüber sind wir für das Wechselwetter zur Zeit echt passend angezogen.

Zum Glück rief die sympathische Natascha von ‪#‎Himmelblau‬ zum Probenähen auf und ich durfte dabei sein. Der Schnitt Himmlischer Rückenwind besticht vor allem durch seinen Ringerrücken. Je nach Bündchenstoff ein wenig kniffliger zu nähen, aber optisch der Knaller – finde ich. Das wirkt direkt so sportlich – mit der Kapuze und den seitlichen Eingriffstaschen hab ich mich echt in den Schnitt verliebt. Wie praktisch, dass Natascha den Schnitt auch fürs uns große Mädels rausbringt.

Man kann den Rückenwind aus dehnbaren Stoffen super nähen, aber auch die Westen aus Webware fand ich ultra schick. Westen? Ja, der Schnitt ist echt wandelbar – auch eine Weste mit Reißverschluss oder Knöpfen wäre machbar, anstatt der Kapuze kann man auch einen kleinen Kragen annähen. Ich denke da wird noch was für die Zwerge folgen.

Die Pullunder sind aus lilafarbenem und dunkelblauem Sweat genäht – da hatte ich noch Reste von. Die Kapuzeninnenseite und die Eingriffstaschen habe ich mit dem (wie ich finde!) unheimlich genialen Wolfsstoff von ‪#‎Staghorn‬ genäht:
Wolfsgeheul Bio-Jersey hellgrau meliert „Staghorn exklusiv“ Eigenproduktion. Leider ist der aktuell nicht mehr zu bekommen.

Dafür bekommt ihr hier das Schnittmuster:

Das eBook gibt es für Kinder in den Größen 62 – 152, einmal als Mädchen- und einmal als Jungenvariante. Zusätzlich hat die liebe Cheryn von Diesichtraut – handmade ein tolles Tutorial geschrieben, da wird aus der Mädchenvariante ein richtig schönes Kleid.

Hier gibt es die eBooks:

http://de.dawanda.com/…/98961079-kombi-ebook-rueckenwind-gr…

http://de.dawanda.com/…/98959299-ebook-himmlischer-rueckenw…

Passend zum Rückenwind gibt es auch noch einen megacoolen Plott von shhhout, den bekommt ihr hier:

http://shhhout.de/produkt/no-angel-no-wings-doppeldatei/

Und jetzt kommen unsere Pullunder:

Das Shirty Langarm Probenähen

Das Shirty Langarm von Ba-Samba ist online!

Der Schnitt bietet sooo viele Varianten! Er kann in den Grössen 74-128 sowohl für Jungen, als auch für Mädchen in folgenden Variationen genäht werden:

-einfaches/r Shirt/Pulli,
-mit oder ohne Hoodiekragen,
-mit oder ohne Kapuze,
-Kleidchen mit Ballonteilchen und seitlichen Eingrifftaschen.

Alles ist mit einer schrägen, einseitigen Tasche vorne am Bauch kombinierbar.

Der Schnitt ist übrigens eine Erweiterung zum Freebook Shirty, das ihr samt Erweiterungen hier findet:

Shirty:
http://www.ba-samba.net/freebooks/shirty/
1. Erweiterung:
http://www.ba-samba.net/freebooks/shirty-1-erweiterung/
2. Erweiterung:
http://www.ba-samba.net/freebooks/shirty-2-erweiterung/

Den Ärmelschnitt könnt ihr ab sofort auf der Homepage im Shop für einen winzigen Betrag erwerben. ( www.ba-samba.net/ebooks-shop/ )

Meine Zwerge zeigen euch jetzt meine Ergebnisse – ich mag ja den Partnerlook. Sie sehen ähnlich aus, aber nicht gleich – ich glaube, dass könnte auch ein Outfit für den ersten Geburtstag werden, der ja bald naht.

Wenn ihr mögt, könnt ihr euch aber auch gerne die Ergebnisse der anderen Probenäherinnen anschauen.
http://www.ba-samba.net/designbeispiele/shirty-langarm/

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Frisches (Baby-) Brot

Irgendwann fangen die Fuzzies an, das Gleiche essen zu wollen, wie Mama und Papa. Bei uns fand fing das beim Frühstück an und ich fand das sogar ganz praktisch, denn immerhin kommen die Zwerge morgens zwischen sechs und sieben Uhr das erste Mal mit Hunger. Das Milchfläschen hält aber auch nicht ewig vor, so dass wir teilweise um 10.30Uhr Mittag gegessen haben. Seit einiger Zeit frühstücken wir jetzt aber noch mal alle zusammen so gegen 9Uhr und können dann gutbürgerlich gegen 12 Uhr Mittagessen – für das Frühstück musste aber ein Brot her, nur welches?

Ich selbst finde Weißbrot manchmal ganz lecker mit Marmelade, aber wenn man ehrlich ist, ist das nur Fresspulver und hält nicht besonders lange satt – schlecht, wenn man eh ein Moppelchen ist. 🙂 Ich esse also super gerne und oft Vollkornbrot. Meistens kaufe ich es der Einfachheit halber beim Bäcker, der macht das nämlich echt gut und hat ja auch massig Zeit zum Backen und Zeit ist eindeutig etwas was einem als (Zwillings-)mama immer fehlt.

Allerdings ist in den gekauften Broten häufig einiges an Salz und Zucker und meine Zwerge finden auch Sauerteig nicht so prickelnd. Ich musste also selbst an den Ofen. Ich habe lange gesucht und ein Rezept gefunden, dass bei uns wirklich alle mögen. Und das Beste: Es benötigt nicht viel Aufmerksamkeit und macht nicht viel Geschirr dreckig. 🙂

Ich habe mittlerweile das Rezept ein wenig abgewandelt. Das Originalrezept findet ihr hier

Dinkelvollkornbrot

Zutaten:

500g Dinkelvollkornmehl (z.B. von Alnatura)

1 Tütchen Trockenbackhefe (z.B. von Alnatura)

1 TL Zucker

1 TL Salz

360ml lauwarmes Wasser

evtl Haferflocken, Leinsamen, Sonnenblumenkerne

Zubereitung:

Das Mehl in eine Schüssel wiegen und eine Mulde formen.

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Die Hefe und den Zucker in die Mulde geben und 60ml lauwarmes Wasser dazu geben. (Am besten mit einem Löffel, da die Hefe klebt) Verrühren und ein wenig von dem Mehl mit vermischen. Dann diesen Vorteig ca. 15 Minuten gehen lassen.

Nach dem Verrühren:

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Nach 15 Minuten:

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Eine Brotbackform (ich nehme immer die kleine Königskuchenform aus dem Aldi) fetten.

300ml lauwarmes Wasser und einen Teelöffel Salz zum Vorteig geben und kräfig durchkneten. Dann in die Backform geben. Wer mag, kann den Teigling oben noch ein wenig mit Wasser einstreichen und etwas Mehl, Schrot, Haferflocken oder Kerne drüberstreuen. Wer die Kids besser kauen kann, kann man auch einige Nüsse in den Teig miteinarbeiten.

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Im Ofen bei 50° Umluft ca. 45 Minuten gehen lassen.Hier kommt es ganz auf den Ofen an, evtl kann man dem Teig auch eine Stunde Zeit lassen. Der Teig sollte aber nicht „überquellen“ – das ist mir schon ein paar Mal passiert und man bekommt das Brot dann furchtbar schlecht aus der Form heraus.

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Mein Ofen hat eine wunderbare Dampffunktion, die eine tolle Kruste zaubert. Wer so einen Schnickschnack nicht hat, kann auch ein feuerfestes Schälchen mit Wasser auf den Ofenboden stellen oder aber auch ganz darauf verzichten.

Nach 45 Minuten sah mein Brot so aus:

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Dann einfach den Ofen auf 200° Ober- und Unterhitze hochdrehen (Brot kann drin bleiben) und 40 Minuten backen. Das Brot ist dann goldbraun. Aus der Form holen, abkühlen und schmecken lassen.

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Habt ihr auch tolle Brotrezepte, die sich evtl auch für Babys eignen?